Heatpipe-Vakuumrohr

Vakuumrohre mit einer Wärmeausleitung über ein Wärmerohr (Heatpipe) besitzen gegenüber direkt durchströmten Vakuumrohren viele Vorteile, so dass die Nachfrage nach solchen Produkten ständig steigt. Neben der einfachen Montage der Rohre ist vor allem die Möglichkeit hochinteressant, die maximal im Verteiler auftretende Temperatur zu begrenzen. Um dies zu erreichen werden zum Beispiel Ventile in den Kondensator eingebaut. Aber auch hier folgten die NARVA-Entwickler dem Prinzip, dass eine robuste und einfache Lösung eines Problems immer die Beste ist. NARVA wählte deshalb für das Wärmerohr eine Konstruktion, bei der auf ein Ventil im Kondensator verzichtet werden kann. Eine Ventilkonstruktion, die 20 Jahre störungsfrei funktioniert, ist nur mit sehr hohem technischen Aufwand und entsprechenden Kosten zu realisieren.
Die Temperatur am Kondensator des NARVA-Heatpipe-Vakuumrohres überschreitet 160°C auch im Stagnationsfall nicht. Damit besitzt eine Anlage Eigensicherheit. Das heißt, wenn keine Energie entnommen wird und der Kollektor in Stagnation geht, wird das Frostschutzmittel nur mit einer Temperatur von maximal 160°C belastet.

Herrscht darüber hinaus am Kollektor ein Überdruck von 8 bar, wird kein Dampf produziert, an der Anlage sind keine Schäden durch Dampf zu erwarten. Das Verdampferfluid im NARVA-Wärmerohr wurde so gewählt, dass weder Frostschäden eintreten können noch Zersetzungen des Fluides im Laufe von 20 Jahren zu erwarten sind.
Der Kondensator wurde in seiner Größe optimiert, um auch bei relativ kleiner Geometrie hohe Wirkungsgrade zu erreichen und einen sehr großen Arbeitsbereich hinsichtlich der Neigung des Kollektors zu ermöglichen. Senkrecht gestellt und bis zu einem Winkel von 20° arbeitet der Kollektor mit voller Leistung.